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Taiwans Regierungspartei DPP blick auf 40 Jahre Parteigeschichte zurück

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Taiwans Präsident und DPP-Vorsitzender Lai Ching-te (賴清德) hat gestern (29. September) in Taipei gemeinsam mit langjährigen Parteimitgliedern an die Gründung der Demokratischen Fortschrittspartei vor 40 Jahren erinnert. Die Veranstaltung fand im Grand Hotel Yuanshan statt, dem historischen Gründungsort der Partei. Lai sagte, die ältere Generation habe unter schwierigen Bedingungen für Demokratie gekämpft. Die Aufgabe der heutigen Generation sei es, Taiwans Souveränität zu festigen, die Demokratie zu schützen und junge Menschen zu fördern.

Bei dem Treffen sprach auch Puma Shen (沈伯洋), der DPP-Kandidat für das Bürgermeisteramt in Taipei. Er erklärte, die jüngere Generation übernehme von ihren Vorgängern nicht nur politische Verantwortung, sondern vor allem Mut. Freiheit und Demokratie müssten von Generation zu Generation weitergegeben werden. Auch bei Kritik, Druck oder Einschüchterung durch autoritäre Kräfte müsse Taiwan seine demokratischen Werte verteidigen.

Mit Blick auf die Kommunalwahlen 2026 sagte Lai, die DPP setze bewusst auf jüngere und fachlich erfahrene Kandidatinnen und Kandidaten. In den sechs großen Städten seien die DPP-Bewerber im Durchschnitt zwölf Jahre jünger als jene der Kuomintang, bei allen Landkreisen und Städten im Schnitt sechs Jahre jünger. Unter den Nominierten seien außerdem mehrere Juristen und neun Frauen. Lai erklärte, die DPP wolle zur ersten Marke für den Schutz Taiwans und seiner Demokratie werden und weiter das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen.

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