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KMT-Chefin sieht Taiwan vor wichtigem historischen Wendepunkt

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Die San San Fei Business Exchange Association (三三企業交流會 ), ein Zusammenschluss großer Unternehmen und führender Wirtschaftsvertreter in Taiwan, hat heute (16. September) ihre reguläre September-Sitzung abgehalten. Eingeladen war die Vorsitzende der Oppositionspartei Kuomintang, Cheng Li-wun (鄭麗文). Sie sprach zum Thema "Globale Umbrüche und Taiwans Entscheidungen". Cheng sagte, Taiwan stehe an einem wichtigen historischen Punkt und müsse die richtigen Entscheidungen treffen. Die KMT könne Taiwan aus ihrer Sicht auf einen besseren Weg führen.

Cheng erklärte weiter, Taiwan solle angesichts weltweiter Unsicherheit nicht nur passiv reagieren, sondern seine Vorteile aktiv nutzen. In der Konkurrenz zwischen den USA und China müsse Taiwan eine eigene, nicht ersetzbare Rolle finden. Sie sagte, der Schlüssel zur Lösung der Beziehungen über die Taiwanstraße liege bei der KMT. Grundlage dafür sei der sogenannte Konsens von 1992 auf Basis der Verfassung der Republik China (Taiwan). Dialog und Frieden bedeuteten aus ihrer Sicht nicht Kapitulation oder Aufgabe, sondern sollten Taiwans bestehende Ordnung und Lebensweise sichern.

Cheng sagte außerdem, Gespräche zwischen Taiwan und China lägen auch im Interesse der USA und anderer Länder, weil niemand eine weitere große militärische Eskalation wolle. Taiwan könne zwischen den USA und China eine Rolle als Gesprächspartner, Puffer oder Vermittler spielen. Zugleich betonte sie, dies sei nur möglich, wenn die KMT wieder regiere. Deshalb müsse ihre Partei nicht nur bei den Kommunalwahlen am Jahresende, sondern auch bei der Präsidentenwahl 2028 gewinnen.

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